Apfel & Cranberry-Sandwich mit Rucola

Für alle Freunde süßer Sachen habe ich ein feines, super einfaches Sandwich-Rezept. Es ist inspiriert von einem sehr leckeren Sandwich, das Thorbjörn und ich kürzlich in einem niederländischen Café gegessen haben. Die Sandwiches in dem Café wurden alle frisch gemacht, und die Zutaten in der Auslage sahen unheimlich gut aus. Aber keins der Sandwiches auf der Karte war vegan. Daher habe ich den jungen Mann hinter der Theke gefragt, ob er mir etwas Veganes zusammenstellen könnte. Klar konnte er. Dazu möchte ich kurz ausholen: Niederländer mögen’s gerne süß. „Koffie met appelgebak“ gibt es an fast jeder Ecke. Und auch Brotaufstriche dürfen gerne süß sein. Ein Brot mit Pindakaas (Erdnussbutter) und Hagelslag (Schokostreuseln) essen in den Niederlanden nicht nur die Kinder. Das Sandwich, das ich in dem Café bekam, war auch süß. Es war mit einer Paste aus Appelstroop (sehr dickflüssiger Apfelsirup) und Cranberries bestrichen und mit frischen Apfelscheiben und Rucola getoppt. Hm, lecker. Ich mag die Kombination aus fruchtig und herb. Bis gestern war ich der Meinung, dass es Appelstroop in deutschen Supermärkten nicht zu kaufen gibt. Aber doch, ich habe ihn entdeckt, und zwar unter der Bezeichnung Apfelkraut. Ich habe gleich ein Glas mitgenommen und das Sandwich zu Hause nachgebaut. Für etwas Crunch habe ich es zusätzlich mit gestifteten Mandeln bestreut. Da bleibt mir nur noch eins zu sagen: Eet smakelijk!

Zutaten (für drei Sandwiches):

  • 3 rustikale Brötchen
  • Apfelkraut
  • Getrocknete Cranberries
  • Mandelstifte
  • 1 Apfel
  • Rucola
  1. Die Brötchen halbieren und die unteren Hälften großzügig mit Apfelkraut bestreichen.
  2. Je ca. 1 EL Cranberries und ½ EL Mandelstifte darauf verteilen.
  3. Den Apfel in dünne Scheiben schneiden und die Sandwiches mit den Apfelscheiben und Rucola toppen.
  4. Die oberen Brötchenhälften jeweils darauflegen und servieren.

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Tipp: Ich habe das Apfelkraut im Edeka gefunden in der Nähe der süßen Brotaufstriche. Meines besteht aus 100 % Äpfeln, es gibt auch welches, das aus Äpfeln und Birnen gemacht ist.

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3 Comments

    1. Liebe Jacky,
      ich freue mich total über dein positives Feedback und die Nominierung – ganz vielen Dank! Ich liebe es, mit anderen leckere Rezepte auszutauschen und gegenseitig von Erfahrungen zu profitieren.
      In letzter Zeit habe ich kein Rezept mehr veröffentlicht. Ich musste vor einigen Wochen unerwartet unseren 17-jährigen Kater einschläfern lassen (er hatte eine schwere akute Herzinsuffizienz) und habe danach eine längere Auszeit gebraucht. Ich vermisse unseren Kater sehr, aber es geht mir inzwischen wieder besser. Ich denke, dass es bald wieder neue Rezepte auf meinem Blog geben wird. Es gibt noch so vieles, das ich gerne teilen möchte.
      Viele Grüße,
      Bettina

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    2. Liebe Bettina,

      das tut mir so unendlich leid!!! Ich fühle mit dir. Ich habe im letzten Jahr meinen 18 Jahre alten Hund einschläfern lassen müssen, es war einfach nur furchtbar und ich hatte auch sehr lange damit zu tun. Ich verstehe voll, dass dir momentan nicht nach Blog schreiben ist. So ein Haustier ist doch wie ein eigenes Kind und der Verlust kaum zu ertragen.
      Ich hoffe, dass es dir bald wieder besser geht.
      Liebe Grüße
      Jacky

      Gefällt 1 Person

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