Mandarine-Joghurt-Kuchen

Blechkuchen sind super praktisch. Oft sind sie schnell gemacht, und ein Kuchen reicht für eine ganze Gruppe. Ich bin kürzlich innerhalb der Firma in eine andere Abteilung gewechselt und wollte zum Abschied meine „alten“ Kolleg(inn)en mit einem Kuchen überraschen. Da ich zusätzlich vier verschiedene, selbstgemachte Brotaufstriche zubereitet habe, durfte der Kuchen nicht allzuviel Zeit benötigen. Köstlich schmecken und hübsch aussehen sollte er natürlich auch. Meine Wahl fiel auf den „Mandarinenkuchen“ aus dem Buch „Vegan für Faule“ von Martin Kintrup. Ich habe das Originalrezept leicht modifiziert. Das Ergebnis – superfruchtig und Joghurt-frisch – war in Nullkommanix verputzt!

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Zutaten (für ein Backblech, ca. 37 x 24 cm):

Für die Mandarine-Joghurt-Schicht:

  • 1000 g Pfirsich-Sojajoghurt
  • 60 g Rohrohrzucker
  • 4 gehäufte EL Speisestärke
  • 2 Pck. geriebene Zitronenschale (Fertigprodukt)
  • 2 Dosen Mandarinen (à 300 g) mit Saft

Alle Zutaten miteinander glatt rühren.

Backblech mit Backpapier auslegen und Ofen auf 180 °C vorheizen.

Für den Rührteig:

  • 400 g Mango-Lupinenjoghurt oder Sojajoghurt (siehe Tipp)
  • 2 EL gemahlene Goldleinsamen (siehe Tipp)
  • 137 g (150 ml) Rapsöl
  • 300 g Mehl (Type 550)
  • 3 TL Backpulver
  • 50 g weiße gemahlene Mandeln
  • 100 g Rohrohrzucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • 1 Prise Salz

Joghurt, Leinsamen und Öl in einer großen Schüssel verrühren und 10 Minuten stehen lassen. Mehl sieben und mit Backpulver, Mandeln, Rohrohrzucker, Vanillezucker und Salz vermischen. Mehlmischung zu dem Joghurt-Öl-Mix geben und mit einer Gabel gerade so lange rühren, bis sich die Zutaten verbunden haben und ein homogener Teig entstanden ist (damit der Teig nach dem Backen schön locker ist, sollte er nur von Hand und nicht zu lange gerührt werden).

Teig auf dem Backblech verteilen, gleichmäßig mit Mandarine-Joghurt-Schicht bedecken und im vorgeheizten Ofen 35-40 Minuten lang auf der mittleren Schiene backen. Anschließend den Kuchen noch 10 Minuten im ausgeschalteten Ofen ziehen lassen. Kuchen aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitter abkühlen lassen.

Damit die Oberfläche des Kuchens schön glänzt, kann er optional mit Aprikosenkonfitüre bestrichen werden.

Für die Aprikotierung:

  • 3 EL Aprikosenkonfitüre (70 % Frucht)
  • 1½ EL Wasser

Konfitüre durch ein Sieb streichen, zusammen mit dem Wasser in einen kleinen Topf geben und die Mischung bei mittlerer Stufe unter Rühren erhitzen. Mit einem Backpinsel auf dem lauwarmen oder kalten Kuchen verstreichen.

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Tipps:

Wer einen Supermarkt in der Nähe kennt, der Mango-Lupinenjoghurt im Sortiment hat, sollte den Teig mit diesem probieren.  Die Farbe des Joghurts sorgt für eine schöne Gelbfärbung des Teigs.

Zusammen mit Joghurt sorgen Leinsamen für die gute Teigbindung. Im Originalrezept werden geschrotete Leinsamen statt gemahlener Goldleinsamen verwendet. Letztere haben den Vorteil, dass sie später im Teig auch bei genauem Hinsehen nicht zu erkennen sind. Bei der Verwendung von braunen, geschroteten Leinsamen sieht man diese als kleine braune Punkte. Man kann Leinsamen in der Küchenmaschine oder im Mixer ganz leicht selbst mahlen. Am besten mahlt man eine größere Menge und friert die gemahlenen Leinsamen bis zu ihrer Verwendung ein. So bleibt die gute Bindungsfähigkeit erhalten.

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