Caprese Veganese

Immer mal wieder darf ich beruflich auf Workshops und Schulungen unterwegs sein. Bei solchen Gelegenheiten gibt es mittags ja meist ein Buffet aus hübsch angerichteten Vor- und Hauptspeisen. So kann sich jeder das auf seinen Teller „schaufeln“, was er am liebsten mag. Auch zuhause finde ich ein Buffet sehr praktisch, wenn es viele Gäste zu bewirten gilt. Angesichts des schönen Wetters (zumindest hatten wir das bis gestern noch 😀) habe ich heute ein tolles Rezept für einen frischen Sommersalat für euch, der als Vorspeise auf einem Salatbuffet richtig super aussieht. Inspiriert ist er von traditionellem Caprese, der mit Tomaten, Mozzarella, Basilikum und Olivenöl gemacht wird. Diese tierfreie Interpretation tauscht den Mozzarella einfach gegen ein leckeres Püree aus Erbsen, Cashews und frischem Basilikum. Erbsen mag ich sowieso unheimlich gerne, und die Kombination mit den Cashews finde ich richtig genial. Das Püree ist einfach und schnell gemacht. Es kommt vollkommen ohne Herd aus, denn alle Zutaten werden einfach kalt in einer Küchenmaschine püriert. Wenn ihr den Salat mit frischem Baguette serviert, ist er auch für sich alleine ein leckeres Essen.

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Zutaten (für ca. 3 Personen):

  • 260 g (2 Cups) TK-Erbsen, aufgetaut
  • 71 g (½ Cup) Cashewkerne (ungeröstet, ungesalzen)
  • 2 EL Olivenöl + mehr zum Beträufeln der Tomatenscheiben
  • 3 EL + 1 TL frischgepresster Zitronensaft
  • ½ TL Knoblauchpulver
  • ½ TL Salz
  • 2-3 EL fein geschnittene Basilikumblätter + intakte Basilikumblätter für die Dekoration
  • ca. 500 g Strauchtomaten
  • Aceto balsamico
  • schwarzer Pfeffer
  • frisches Baguette (optional)
  1. Während die Erbsen auftauen, die Cashewkerne ca. 2 Stunden lang in Wasser einweichen. Abgießen und abtropfen lassen.
  2. Die Cashews in einer Küchenmaschine zusammen mit 2 EL Olivenöl, Zitronensaft, Knoblauchpulver und Salz zu einer dicken Paste mixen, dabei die Küchenmaschine gelegentlich stoppen und alles, was sich am Rand abgesetzt hat, mit einem Silikonschaber nach unten schieben.
  3. Die aufgetauten Erbsen und geschnittenen Basilikumblätter zugeben und alles pürieren. Das Erbsen-Cashew-Püree mit Salz abschmecken, dann in einen luftdichten Behälter überführen und für mindestens 10 Minuten in den Kühlschrank stellen, damit sich der Geschmack richtig entfalten kann.
  4. Die Tomaten in Scheiben schneiden und auf Serviertellern oder einer Platte verteilen. Auf jede Tomatenscheibe einen Klecks des Pürees geben und mit je einem Basilikumblatt garnieren. Die Tomaten mit etwas Olivenöl und Aceto balsamico beträufeln (aus optischen Gründen das Püree besser aussparen) und mit etwas schwarzem Pfeffer und Salz bestäuben.
  5. Den Salat einfach so oder zusammen mit frischem Baguette servieren.

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Ich habe das Rezept mit ganz kleinen Änderungen aus dem Buch „Salad Samurai“ von Terry Hope Romero übernommen. Im Original heißt es „Herbed Pea Ricotta, Tomatoes & Basil“.

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